Die Leerheit 
 im Buddhismus 




 Buddha 

 Dharma 

 Samsara 

 Nirvana 

 Ein vollkommener 
 Mensch 
Nirvana heißt wörtlich "Erlöschen des Feuers", womit das Feuer, das Brennen der Leidenschaft gemeint ist. Durch das Abkühlen des Feuers entsteht Gelassenheit. Ist das Feuer gelöscht, herrscht Frieden. Nirvana ist Erlöschen. Nirvana ist Wunschlosigkeit. Nirvana ist absoluter Frieden.

Nirvana ist Loslösung. Nirvana ist das Ende der Anhaftung an alle Dinge und somit letztendlich auch das Ende der Anhaftung an das Ich-Bewußtsein, das Ende der Bildung einer menschlichen Persönlichkeit. Nirvana ist das Erkennen von Nicht-Selbst bzw. Nicht-Ich.

Nirvana ist das Todlose. Nirvana ist das Ende aller Elemente, die wiedergeboren werden können. Nirvana ist ungeboren, unerzeugt, ungeschaffen und ungeformt. Nirvana ist die Erlösung aus dem Daseinskreislauf (Samsara) des Leidens.

Nirvana ist ein Zustand der Zustandslosigkeit, in dem alle Vorstellungen und Wunschgebilde überwunden und endgültig gestillt sind. Er wird auch beschrieben, als bildlos (animitta), richtungslos (apranihita) und unterscheidungslos (ekalakshana).

Die Erlösung des Nirvana:
  • Erlösung der Leerheit,
              durch die Einsicht in die Unpersönlichkeit aller Dinge.
  • Erlösung der Zeichenlosigkeit,
              durch die Einsicht in die Vergänglichkeit aller Dinge.
  • Erlösung der Wunschlosigkeit,
              durch die Einsicht der Leidhaftigkeit aller Dinge.
Nirvana ist gleichbedeutend mit vollkommener innerer Ruhe und besteht im Freisein von aller Unruhe des Geistes, allen Wünschen, Denkvoraussetzungen und der Vorstellung vom Selbst. Der Eintritt ins Nirvana bedeutet nicht den Tod, sondern die Befreiung des Geistes. Deshalb ist es möglich ins Nirvana einzutreten ohne zu sterben.

Der Übergang ins Nirvana wird auch als Verwehen bezeichnet.

So beschreibt Buddha einen vollkommen Menschen, der bereits ins Nirvana eingetreten ist und nicht mehr wiedergeboren wird.    >>