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  Tag der Offenen Tür bei der European Space Agency

Das Satellitenkontrollzentrum European Space Operations Center (ESOC) der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird nur einmal alle 30 Jahre für interessierte Besucher geöffnet. Deshalb gab es einen mega Run auf die Tickets, die nach nur wenigen Minuten ausverkauft waren. Lucky me, ich hab noch zwei gekriegt :)

Im Jahr 2004 zeigte das Satellitenkontrollzentrum erstmals seinen Hauptkontrollraum Mission Control, in dem alle europäischen Raketenstarts überwacht werden.

Auch der Satellit Rosetta konnte aus nächster Nähe besichtigt werden. Das Kernmodul ist um die 2x3m groß und ein entfaltetes Sonnensegel runde 14m lang. Insgesamt kommt Rosetta so auf eine Breite von 30m.

Rosetta setzte 2014 den Landeroboter Philae auf der Oberfläche des 3 km großen Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ab, der in 600 Mio. km Entfernung um die Sonne kreist. Insgesamt hatte Rosetta durch mehrere Swing-By-Manöver über 6,4 Mrd. km in 10 Jahren Flugzeit zurückgelegt.

Die aktiven Satelliten-Kontrollräume Herschel-Planck, Envisat/Goce, Integral/XMM-Newton, Cluster, sowie der Mars-, der Venus- und der Rosetta-Kontrollraum waren ebenfalls live zu besichtigen. Der Kontrollraum Lisa Pathfinder war derzeit noch im Aufbau.

Die Super-Teleskope Herschel & Planck sind auf der Suche nach dem Ursprung des Universums. Sie erforschen die Strahlungsrückstände des Urknalls. Integral sucht nach Schwarzen Löchern und XXM-Newton untersucht entfernte Galaxien im Weltraum. Cluster untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Sonne und dem Erdmagnetfeld und Goce vermisst das Geoid der Erde. Envisat ist ein Umweltsatellit. Er misst das Ozonloch, Treibhausgase, Umweltverschmutzungen und Überschwemmungen auf der Erde.

Interessant war auch die Live-Präsentation des Mond Roboters CESAR im "Sandkasten". CESAR ist der Kletterroboter des Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Bremen.

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